Neues Konzept: Selbstmanagement mit der Bullet Journal Methode – Stadt Karlsruhe

Bullet Journal

Meine Woche hat dieses Mal mit meinem „Selbstmanagement mit dem Bullet Journal“ Seminar in Karlsruhe gestartet. Mit diesem Seminar bin ich nun zum zweiten Mal in diesem zu Gast bei der Stadt Karlsruhe – mit einem verbesserten Konzept.

Mit dabei waren auch wieder die Dixit-Karten für den Check-in (mein persönlicher Game Changer in diesem Jahr) und neu dabei waren die 3D Welten von Janek Panneitz, um nach dem gemeinsamen Aufsetzen der Grundstruktur die Anwendungsfälle zu erarbeiten. Und das kam nicht nur super an, sondern hat dann auch nochmal auf eine angenehme Art beim Insel benennen das Neugelernte an diesem Tag für alle verfestigt.

Im zweiten Termin (online) werden wir auf der erschaffenen Welt wieder aufbauen. Somit ist das neue Konzept richtig gut geworden und ich freue mich darauf, das Seminar auch 2024 und 2025 für die Stadt Karlsruhe anzubieten.

4. Seminar im RITZ: Reflexion mit dem Bullet Journal

Bullet Journal

Gestern fand der vierte Teil der agilen Selbstmanagement Reise im RITZ statt. Das Thema war dieses Mal die Bullet Journal-Methode.

Im RITZ-Notizbuch konnten die Teilnehmenden die Grundstruktur für ihr eigenes Bullet Journal aufbauen, mit dem sie Aufgaben, Termine, Ziele und dergleichen an einem zentralen Ort festhalten können. Das Besondere: Das Bullet Journal vereint Flexibilität mit kreativem Ausdruck und ermöglicht durch Tages-, Monats- und Jahresübersichten eine bewusste Selbstreflexion. So kommt man achtsam zu einem besseren Selbstmanagement.

LinkendIn Beitrag des RITZ Regionales Innovations- und Technologietransfer Zentrum

Einführung in die Bullet Journal Methode nach Ryder Caroll

Angeregt durch den Blog-Beitrag „EINE EINLADUNG ZUM SELBSTCOACHING MIT DEM (BULLET) JOURNAL“ habe ich das nachfolgende Warm-up abgeleitet. Es ist eine sehr schöne Übung, um zu zeigen was der Zweck des Bullet Journals nach Ryder Caroll ist.

Verstehe deine Vergangenheit, Ordne deine Gegenwart, gestalte deine Zukunft

Warm up

Zusätzlich wollte ich von den Teilnehmenden wissen, wie sie sich derzeit organisieren. Für diesen Check-in habe ich auf die Idee von Markus Schönell und den 3D Welten von Janek Panneitz zurückgegriffen.

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Danach gab es eine kurze Einführung von mir in die Schlüssel- und Kernelemente eines jeden Bullet Journals, bevor wir in die Umsetzung gegangen sind.

Am Ende hatte jeder Teilnehmer seine Grundstruktur aufgesetzt. In der Gruppe haben wir verschiedene Anwendungsfälle betrachtet und auch bestehende Bullet Journal Erfahrungen ausgetauscht. Die Wichtigkeit des Index war bei den meisten das größte Learning.

Ein Bullet Journal ist nur so gut, wie der Index gepflegt ist, um seine individuellen Inhalte wieder zu finden.

Claudia Haußmann

Vielen Dank an Rebecca vom RITZ für die schönen Fotos und das tolle Notizbuch.

Agiles Selbstmanagement: Fokus & Konzentration in der Gesundheitswoche Landkreis Ravensburg

Lkr RV

An zwei Vormittagen dürfte ich während der Gesundheitswoche am agilen Selbstmanagement Interessierte begleiten. Dabei standen die Themen Fokus & Konzentration im Vordergrund.

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Regelmäßig kommt mittlerweile bei mir die Dixit Karten für den Check in sowie die Schnur der Erinnerung für den Transfer in den Alltag zum Einsatz.

Tag 1: Mehr Fokus im Arbeitsalltag

Am ersten Tag sind wir mit einer Bestandsaufnahme gestartet: Wie ist das derzeitige Selbstmanagement, Wo verstecken sich die Zeit Diebe und welche Situationen führen zu Stress. Ergebnis war eine persönliche Stresslandkarte.

Anschließend konnten die Teilnehmenden durch verschiedene Übungen ihre Tätigkeiten mit Hilfe von „großen und kleinen Steinen“ reflektieren, um in Zukunft besser Priorisieren zu können. Ein weiterer Impuls gab es von mir zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der Delegation. Dazu gehörte auch die Aufgabe sich mit unbewussten Entscheidungen auseinander zusetzen und zu reflektieren, wann man besser mal Nein sagen sollte. Immer wieder sind die agilen Prinzipien sowie Praktiken an den jeweiligen Stellen eingeflossen. Als Zusammenfassung sind alle vorangegangen Ergebnisse der Übungen in die Eisenhower Matrix in Kombination mit dem Personal Kanban Board eingeflossen. Als weitere Alternative zur Visualisierung der Priorität habe ich die erweiterte Speisekarte mit Kühlschrank ebenfalls vorgestellt.

Tag 2: Konzentrierter Arbeiten mit Hilfe von Deep Work

Der zweite Tag baute auf die Erkenntnisse aus dem ersten Tag auf. Zu Beginn wollte ich eine Selbsteinschätzung der Teilnehmenden, wie lange bisher fokussiert am Stück (ohne Ablenkung) gearbeitet wird.

In einer Simulation mit Legosteinen mit verschiedene Aufgaben, die auf dem Cynefin Framework basieren, konnten die Teilnehmenden ableiten, für welche Tätigkeiten Deep Work geeignet ist. Gemeinsam haben wir die Definitionen erarbeitet und erneut in die Eisenhower-Matrix eingeordnet.

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Durch Ausprobieren von verschiedenen Speed Reading Techniken konnten die Teilnehmenden erste Erfahrungen mit dem Trainieren der Konzentrationsfähigkeit sammeln und sich damit beschäftigen welchen Einfluss Ablenkungen dabei haben.

Der Abschluss bildete mein Deep Work Lernspiel, mit dem gemeinsam die einzelnen Strategien sowie die erforderlichen Rahmenbedingungen spielerisch erarbeitet werden.

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Baum der Erkenntnis

Zum Abschluss hatten die Teilnehmenden nochmals die Möglichkeit beide Tage zu reflektieren und ihre Learnings im Baum der Erkenntnis festhalten.

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Meine agile Selbstmanagement Reise: Wie alles begann …

Freiraum

Heute kam das Bild als Erinnerung bei Facebook. Deshalb wird es Zeit für einen Rückblick, denn ich es hätte zu Beginn dieser Reise nie für möglich gehalten, wohin sich das alles entwickelt – und ich gehe fest davon aus, das es auch noch nicht zu Ende ist.

Mit einem interaktivem und mehrstündigen Seminar im Freiraum Lindau hatte die agile Selbstmanagement Reise 2019 begonnen. In dieses Seminar sind meine über 15 Jahre praktische Erfahrungen mit den unterschiedlichen Selbstmanagement Methoden eingeflossen.

Rückblick 2019: Zu Beginn des Seminars haben wir uns mit den Grundlagen (analog zum ersten Teil) beschäftigt, um danach mit einer Kombination aus Getting Things Done und dem Bullet Journal (Teil 2 und 3 der agilen Selbstmanagement Reise) im Detail das eigene Selbstmanagement System aufzubauen. Einen Impuls zu Deep Work (Teil 4) gab es zusätzlich mal als Impuls an einem gesonderten Abend.

Das Seminar war zwar ok, aber ich merkte das es zu viele Informationen waren und das Zeit ein wichtiger Faktor ist. Zum einen um alles zu verarbeiten sowie weitere Zeit zur individuellen Umsetzung. Der Austausch während dem Seminar war für jeden allerdings sehr bereichernd.

Da sich während der Pandemie der Bedarf an solchen Seminaren gewandelt hat und ich mir die Fähigkeit aneignen wollte, professionelle Workbooks zu erstellen, machte ich dies zu meinem Working out loud #FrauenStärken Ziel am Anfang des Jahres 2021. Innerhalb kürzester Zeit sind diese ersten 4 Teile auf Basis des Seminars entstanden. Durch jede Menge freiwilliger Tester sind diese Workbooks so wunderbar geworden. Vielen Dank hierfür nochmal an jeden Beteiligten.

Deep Work

Zu Beginn gab es die Workbooks nur in digitaler Form, die ich mit ausgewählten Übungen in meinen monatlichen Lunch & Learn Sessions vorgestellt habe. Die vorgestellten Übungen zu den jeweiligen Methoden haben großen Anklang gefunden.

L L 1 Stresslandkarte

Bereits Ende des Jahres 2021 konnte der nächste Teil 5 mit dem Thema #Klarheit seine Premiere im Adventskalender feiern. In diesem Workbook lasse ich das Thema Zeit und Methoden außen vor und gebe die Möglichkeit nach INNEN zu schauen. Denn in diesem Workbook kannst du deine eigenen Werte erkunden. Die Inhalte stammen u.a. aus langjähriger Arbeit mit agilen Teams und verschiedenen Fortbildungen. Die Klarheit über seine Werte zu haben ist ein Erfolgsfaktor und das gemeinsame Fundament nicht nur für Teams. Immer wo es um Beziehungen geht, sollte jeder seinen drei wichtigsten Werten bewusst sein, da viele Konflikte entstehen, wenn diese verletzt oder in Frage gestellt werden. Als Ergänzung zu diesem Workbook entsteht gerade der neueste Teil 6, der sich mit der Selbstfindung (noch Arbeitstitel) beschäftigt. In diesem Teil kannst du du dich mit deinen Stärken und deiner Leidenschaft sowie deinem Lebenssinn (neu) entdecken. Es geht also nochmals etwas tiefer.

Alle Workbooks gibt es seit 2022 nur noch in gedruckter Form und haben sehr viele begeisterte Abnehmer gefunden. Auf das größte Interesse stößt Fokus gefolgt von Konzentration. Mit etwas Abstand werden dann Produktivität und Reflexion fast gleich verteilt nachgefragt. Klarheit steht noch sehr im Schatten der anderen. Es gibt mehrere Interessenten, die alle Teile besitzen.

Seit Herbst 2022 werde ich regelmäßig für Seminare und Workshops angefragt, in dem ich durch ausgewählte Übungen die wesentlichen Punkte aus dem Workbook aufgreife und den Austausch untereinander in den Vordergrund stelle. Das Workbook kann anschließend jeder für sich individuell in seinem eigenen Tempo bearbeiten. Dies ist sogar auf Teamebene möglich.

Gemäß meinem Motto „Spielerisch lernen mit Spaß“ gibt es ab sofort auch ein Lernspiel zum Thema Deep Work.

Deep Work Spiel